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Erbrechtstage in München

9. Münchner Erbrechtstage 2008

Erbschaftsteuerreform kommt – informieren lohnt!

Die Vermögensnachfolge auf dem Prüfstand

Informationsveranstaltungen des Deutschen Forums für Erbrecht e.V.

Künstlerhaus am Lenbachplatz am

21.10. und 28.10. 2008

Mit dem politischen Ringen um die Erbschaftsteuerreform hat das Thema Vermögensnachfolge

an Brisanz gewonnen. Nach Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts muss im Herbst ein

neues Gesetz verabschiedet werden, sonst entfällt die Erbschaftsteuer zum 01.01.2009. Aller

Voraussicht nach treten deshalb die neuen Regelungen spätestens zu diesem Zeitpunkt in Kraft

– für die Bürger kann dies Vorteile, aber auch große Nachteile bringen. Denn neben neuen

Bewertungsregeln und Freibeträgen sind teilweise auch massiv höhere Steuersätze zu

erwarten. Für viele stellt sich nun die Frage, inwieweit sie selbst von der Reform betroffen sind.

Manche behandeln die Thematik jedoch immer noch als Tabu, während andere die

Notwendigkeit des Handelns zwar erkannt haben, sich aber nicht fachkundig beraten lassen und

Opfer fehlerhafter rechtlicher Gestaltungen werden.

Vor diesem Hintergrund lädt das Deutsche Forum für Erbrecht e.V. zu den Münchner

Erbrechtstagen ein. Veranstaltungsort ist wie auch in den letzten Jahren das Künstlerhaus am

Lenbachplatz. Die Referenten Prof. Dr. Klaus Michael Groll, Dr. Anton Steiner und Matthias

Rölser gehören zu den gefragtesten Experten für Erbrecht in Deutschland.

Der Vortrag von

e. V. und Fachanwalt für Erbrecht, widmet sich den Tücken und Fallen des Erbrechts und den

Möglichkeiten einer klugen Testamentsgestaltung.

Deutschen Forums für Erbrecht e.V. und Fachanwalt für Erbrecht, verschafft einen Überblick

über die größten Stolpersteine des Erbschaftsteuerrechts unter Berücksichtigung der geplanten

Erbschaftsteuerreform. Der Vortrag von

beleuchtet das Spektrum des Pflichtteils.

Prof. Dr. Klaus Michael Groll, Präsident des Deutschen Forums für ErbrechtDr. Anton Steiner, Vorstandsmitglied desMatthias Rösler, ebenfalls Fachanwalt für Erbrecht,

Vorträge jeweils am Dienstag, 21.10.2008 sowie am Dienstag, 28.10. 2008

Veranstaltungsort: Künstlerhaus am Lenbachplatz 8 am Stachus

1. „Von dummen und klugen Testamenten“

Referent: Prof. Dr. Klaus Michael Groll

Fachanwalt für Erbrecht und Präsident des Deutschen Forums für Erbrecht

18:00 – 19:00 Uhr, Festsaal

2. „Erbschaftsteuer – heute und morgen“

Referent: Dr. Anton Steiner

Fachanwalt für Erbrecht und Vorstandsmitglied des Deutschen Forums für Erbrecht

19:15 – 20.15 Uhr, Festsaal

3. „Pflichtteil – Fluch oder Segen?

Referent: Matthias Rösler,

Fachanwalt für Erbrecht

19:15 – 20.15 Uhr, Millerzimmer

Alle Vorträge richten sich an das interessierte Laienpublikum.

Anmeldungen sind nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei!

Deutsches Forum für Erbrecht e.V.

Prannerstr. 6

Präsident: Prof. Dr. Klaus Michael Groll

Vizepräsidenten: Dr. Constanze Trilsch-Eckardt,

Dipl.-Kfm. Carl A. Gross

www.deutsches-forum-fuer-erbrecht.de

• 80333 München

Pressekontakt

HW-Consulting GmbH

Nikolaus Eisenblätter

Rosental 10

Tel. 0 89/23 23 62-0

E-Mail: eisenblaetter@hw-consulting.de

• 80331 München• Fax 0 89/23 23 62-20

Hintergrundinformation Erbschaftsteuerreform:

Jetzt noch Vermögen übertragen?

Die den Erbrechtlern derzeit am häufigsten gestellte Frage: Soll man jetzt noch schnell

Vermögen auf seine Kinder oder Enkel übertragen? Hintergrund: Nicht nur bietet die frühzeitige

Übertragung den Kindern die Chance, den Schenkungsteuerfreibetrag mehrfach zu nutzen (dies

ist alle 10 Jahre möglich), sondern bekanntlich droht auch in vielen Fällen eine massive

Anhebung der Schenkung- und Erbschaftsteuer.

Der Stand der Dinge

Nach der Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts muß das neue Erbschaftsteuerrecht bis

spätestens 1. Januar 2009 in Kraft getreten sein, andernfalls entfällt die Erbschaftsteuer

(allerdings mit der jederzeitigen Möglichkeit, ein neues Gesetz zu schaffen). Wie in den Medien

zu vernehmen, wird erbittert gekämpft. Es ist viel Ideologie im Spiel. Der Ausgang ist noch offen,

ein Scheitern der Verhandlungen allerdings unwahrscheinlich. Es gilt aber als sicher, daß der

bisherige Entwurf geändert wird.

Überprüfung der Planung der Vermögensnachfolge dringend erforderlich

Da sich der Bundesrat nach der geplanten Sitzung des Bundestages am 17.10.08 nicht vor

Anfang November dieses Jahres mit der Reform befassen wird, gibt es für die Bürger noch die

Möglichkeit, in diesem Jahr die alten Regelungen in Anspruch zu nehmen. Unabhängig vom

Ausgang der Verhandlungen ist klar: Die gesamte Planung der Vermögensnachfolge gehört auf

den Prüfstand. Aber was tun?

Zunächst einmal müssen Alternativrechnungen durchgeführt, geltendes und geplantes Recht

verglichen werden, rät Professor Dr. Klaus Michael Groll, Präsident des Deutschen Forums für

Erbrecht in München. Da lassen sich schnell Tendenzen erkennen. Bei kleineren Vermögen

kann es lohnen zu warten, wer aber zum Beispiel eine Immobilie im Wert von 600.000,00 EUR

übergeben möchte, sollte es jetzt tun, erst recht, wenn sie an Geschwister, Neffen oder Nichten

gehen soll, die vermutlich zu den Verlierern der Reform gehören werden. Aber sogar das eigene

Kind würde nach dem vorliegenden Entwurf im genannten Fall höher belastet, die Steuer

nämlich von derzeit durchschnittlich 10.450,00 EUR auf 22.000,00 EUR steigen.

Auch bei der Betriebsnachfolge muß man den Spezialisten rechnen lassen. Tendenziell gilt: Hat

man es bei Einzelfirmen und Personengesellschaften (OHG, Kommanditgesellschaft) mit sehr

niedrigen Steuerbilanzwerten zu tun, spricht dies für die Übertragung nach altem Recht, weil in

Zukunft stets der volle Verkehrswert der Firma zugrunde zu legen ist.

Allerdings müssen lebzeitige Vermögensübertragungen stets sehr gut überlegt sein: Die

negativen Nebenwirkungen des Themas können beachtlich sein. Viele Eltern denken nur noch

an die Steuerersparnis der Kinder, nicht an die eigene Vorsorge. Der Familienfrieden leidet oft

darunter, daß die Kinder Druck auf ihre Eltern ausüben, Vermögen zu übertragen. Und so

manches Elternpaar fühlt sich einfach nicht mehr so wohl in dem Haus, wenn das Eigentum auf

die Kinder übergegangen ist.

Ein fachliche Beratung lohnt sich in jedem Falle: Zahlreiche Informationen und Anregungen

erhalten Interessierte bei den 9. Münchner Erbrechtstagen 2008 im Künstlerhaus am

Lenbachplatz am 21.10. sowie am 28.10. 2008

Deutsches Forum für Erbrecht e.V.

Prannerstr. 6

Präsident: Prof. Dr. Klaus Michael Groll

Vizepräsidenten: Dr. Constanze Trilsch-Eckardt,

Dipl.-Kfm. Carl A. Gross

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